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Lehrmittelsammlung und Kriminalmuseum

Bereits im Jahr 1893 wurde das erste Hamburger Kriminalmuseum im Stadthaus am Neuen Wall vom Chef der Kriminalpolizei Gustav Roscher gegründet.

Galerieformat Kriminalmuseum-b
© Polizei Hamburg

Allerdings stand diese Einrichtung damals ausschließlich Polizeibeamten zu Aus- und Fortbildungszwecken offen. Das damalige Museum bot dem Polizeinachwuchs eine Art Enzyklopädie möglicher Verbrechen von Betrug bis Kurpfuscherei, von Brandstiftung bis Mord.

Im Zweiten Weltkrieg (1943) wurden große Teile der Sammlung in einer Bombennacht zerstört. 1950 weihte man ein neues Kriminalmuseum in der Polizeischule Eggerstedtstraße ein. Als reine Lehrmittelsammlung zog diese 1958 nach Winterhude, wo sie ebenfalls für die Aus- und Fortbildung innerhalb der Landespolizeischule genutzt wurde. Die ausgestellten Waffen, Fotografien von Verbrechen, Tatorten und Unglücksfällen sollten den angehenden Polizisten die Berufswirklichkeit nahebringen. In 2006 fiel dann die Entscheidung, die bestehende Lehrmittelsammlung um einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellungsbereich zu erweitern. Das war die Geburtsstunde des Hamburger Polizeimuseums.