Polizeimuseum Hamburg

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Rückblick zur 2tägigen Auftaktveranstaltung mit über 300 Gästen

© Polizeimuseum Hamburg Der Leiter des Polizeimuseum EPHK Björn Wichmann richtete zu Beginn des Live-Podcast ein Grußwort an das Publikum – Copyright Polizeimuseum Hamburg

Wir freuen uns über zwei außerordentlich gelungene Krimisalon-Abende.

Zu Gast waren ein Live-Podcast mit den erfolgreichen und äußerst charismatischen Podcastern Alexander Apeitos (Podcast „Wahre Verbrechen“) und Stefanie Plugge-Hinze (Podcast „Von Mord und Totschlag“) und zwei Fall-Zeitzeugen, nämlich Dieter Rohwedder und Kristina Erichsen-Kruse.

Diese einzigartige Kombination aus modernem Podcast und dem klassischen Zeitzeugengespräch machte die so für alle Beteiligten neuartige Auftaktveranstaltung zu unserer Krimisalon-Saison 2025/2026 zu einem herausragenden Erfolg und machte Lust auf die kommenden Abende.

An den zwei aufeinanderfolgenden Abenden konnten die jeweils über 150 Besucherinnen und Besucher zunächst das Polizeimuseum Hamburg besuchen, um dann in unserem liebevoll genannten Haus „Aquarium“ im stilvollen Saal Landungsbrücken mit einem gekühlten Getränke und einem kleinen Snack Platz zu nehmen.

Vor dem Haus des Polizeimuseums begrüßte sie der extra für uns dort aufgestellte und wunderschöne Polizei-Käfer vor unserem ebenfalls strahlenden Haus.

© Polizei Hamburg

Am frühen Abend und mit einem flammenden Sonnenuntergang lauschten dann im Saal Landungsbrücken unsere True-Crime-Fans und Podcast-Liebhaber teilweise atemanhaltend-still über 2 Stunden lang den fallnahen und auf den Punkt recherchierten Erzählungen der beiden Podcaster und den Zeitzeugenerzählungen zum dem spektakulären Fall des sogenannten Heidemörders.

© Polizeimuseum Hamburg Ein wunderschöner Sonnenuntergang ließ das Haus mit dem Saal Landungsbrücken erstrahlen

Auch wenn die Taten dieses Serientäters vor über 30 Jahren bereits für zahlreiche Schlagzeilen sorgten, ist der Fall längst noch nicht langweilig-veraltet. Mit vielen Fakten gespickt und gleichzeitig einfühlsam bereiteten Steffi und Alex mit ihrem ganz individuellen Stil den Fall Stück für Stück auf. Auch die zur damaligen Zeit im AK Ochsenzoll tätige und somit involvierte Psychologin des Täters und spätere Fluchthelferin, welche den Serientäter später sogar heiratete, wurde an diesem Abend sensibel thematisiert.

Nach dieser spannenden Mischung aus melodischer Lesung und einem klassischem Podcast-Gespräch fand ein bewegendes und hautnahes Interview mit den Zeitzeugen Dieter Rohwedder und Kristina Erichsen-Kruse statt.

© Polizeimuseum Hamburg Spannende Details aus den Ermittlungen des Mordermittlers Rohwedder gaben dem Publikum tiefe Einblick in die kleinteilige polizeiliche Ermittlungsarbeit im Bereich der Tötungsdelikte – Copyright Polizeimuseum Hamburg

Der inzwischen pensionierte Mordermittler Dieter Rohwedder, welcher auch ehrenamtlich im Polizeimuseum tätig ist, und die ehemalige Leiterin der forensischen Psychiatrie am Klinikum Ochsenzoll (wo der Täter T. Holst noch immer im Maßregelvollzug untergebracht ist) Frau Kristina Erichsen-Kruse, welche inzwischen seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den weißen Ring engagiert tätig ist, gaben detaillierte und interessante Einblicke in ihre damalige Arbeit und ihre persönlichen Eindrücke und Erinnerungen u.a. auch zur Person des Täters und seinem Nachtatverhalten. Sie standen hier den gut durch das Interview leitenden Fragen der Kollegen Agnieszka Gudz-Kraft, welche für das Polizeimuseum durch den Abend führte, ausführlich und mit Emotionen und Fachwissen Rede und Antwort und gaben dadurch den Opfern eine wichtige Stimme, welche sonst oft zu leise ist.

Bei unserem ersten Abend der 2tätigen Auftaktveranstaltung kamen neben pensionierten Polizeibeamten und Vertretern des Polizeivereins Hamburg, auch noch aktive Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus der Führungsebene und dazu Vertreter der regionalen Presse zum gemeinsamen True-Crime-Erlebnis zusammen.

Dies zeigt, dass der Fall noch immer starkes Interesse wecken und eine gewissen Faszination ausüben kann.

Wir vom Polizeimuseum bedanken uns auf diesem Wege für die tatkräftige und so wertvolle Unterstützung der zahlreich involvierten Kolleginnen und Kollegen von den vielen mitwirkenden Dienststellen der Polizei Hamburg und auch den Auszubildenden/Studenten der Akademie für ihre Hilfe. Weiterhin danken wir unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte Hilfe. Ohne all diese leidenschaftliche Hilfe wäre der Abend nicht so beeindruckend verlaufen und kann somit für so viele Gäste als ein Highlight für das Jahr 2025 in Erinnerung bleiben.

© Polizeimuseum Hamburg