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Kiez und Koks im Krimisalon

Am 24. September ist Kriminalhauptkommissar Paul Tinner zu Gast im Krimisalon.

42 Dienstjahre haben den Hamburger Polizisten geprägt. Im Krimisalon wird Paul Tinner vom Kiez, von Straßenprostitution und zahlreichen kuriosen Einsätzen erzählen. Paul Tinner lässt mit seinen ganz persönlichen Geschichten auch die Zeit der 1960er Jahre lebendig werden. Die damals noch militärisch geprägte Grundausbildung und nächtlichen Orientierungsmärsche bis zur völligen Erschöpfung ließen den jungen Mann zeitweilig an seinem Berufswunsch zweifeln. Aber auch von den ganz großen Kriminalfällen, der Organisierten Kriminalität und dem internationalen Drogenhandel, wird der inzwischen pensionierte Hauptkommissar berichten.

Buchautor Paul Tinner
© Paul Tinner

Im Krimisalon wird an diesem Abend jedoch nicht nur zurück geschaut: Wie hat sich der Kiez verändert? Mit welchen Problemen müssen sich heute Polizeibeamte an der Davidwache (Polizeikommissariat 15) auseinandersetzen? Wie gehen Hamburgs Rauschgiftfahnder heute gegen den organisierten Drogenhandel vor? Im Gespräch mit Experten des Landeskriminalamtes 61 und der Kommissariatsleitung der Davidwache erhalten die Gäste des Krimisalons exklusive Einblicke.

Foto von Fotografin Paul Krenkler
© Paul Krenkler

Fotostrecke „Davidwache“ von Kiez-Fotografin Krenkler   

Foto auf St. Pauli
© Paul Krenkler

Ungeschminkt, knallhart und doch herzlich sind die Fotografien von Kiez-Fotografin Paul Krenkler. Erstmals präsentiert sie im Krimisalon ihre Fotostrecke, die den Alltag von Polizistinnen und Polizisten der Davidwache zeigt. „Kiezromantik für Hartgesottene“ – dafür ist die 35jährige Künstlerin bekannt und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Zwei Jahre lang hat Krenkler zwei Schichtdienstgruppen der Davidwache mit ihrer Kamera durch das nächtliche St. Pauli begleitet. Entstanden sind außergewöhnliche Porträt- und Momentaufnahmen, die ebenso überraschen wie nachdenklich stimmen. Aktuell arbeitet Krenkler an einem St. Pauli-Bildband.

Der Krimisalon-Abend wird unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften stattfinden. Das bedeutet unter anderem, dass wegen der vorgeschriebenen Abstandregelung lediglich 30 der sonst üblichen 60 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Tickets für jeweils 12 Euro werden ab 06. September ausschließlich über den Krimisalon-Newsletter online verkauft.