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Mit Blaulicht und Martinshorn

Eine Einsatzfahrt auf Hamburgs Straßen. Das können Besucher nur im Polizeimuseum erleben.

halber Streifenwagen im Polizeimuseum


Hier dürfen sich Besucher jeden Alters hinter das Lenkrad eines echten Funkstreifenwagen setzen. Mit Sonderrechten geht es dann virtuell durch die Hamburger City. Ob "flüchtiger Täter nach Raub" oder "Familienstreit", je nach Dringlichkeit erteilt der Michelsprecher in der Polizei-Einsatz-Zentrale der Streifenwagenbesatzung die "Sonderrechte". Damit wird Polizisten im Einsatz die Vorfahrt an sämtlichen Straßenkreuzungen gewährt.
"Natürlich soll die Fahrt im echten Streifenwagen Spaß machen!  Aber wir wollen mit dieser Simulation auch eine Botschaft rüberbringen:  Wer einmal mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist, sich auf den Straßenverkehr konzentrieren und gleichzeitig gedanklich den bevorstehenden Einsatz vorbereiten musste, bekommt eine Ahnung davon, wie anspruchsvoll und adrenalinsteigernd diese Einsatzfahrten für Polizisten sind", sagt Museumsleiter Dr. Leon Ziemer.

Streifenwagen im Polizeimuseum


Mit 560 Kilo das schwerste Exponat im Polizeimuseum

Damit der Peterwagen (Mercedes-Benz der E-Klasse) im Polizeimuseum Platz finden konnte, musste man sich für ein halbes Fahrzeug entscheiden;  Bei einem  Verkehrsunfall in Rahlstedt war ein Streifenwagen so stark beschädigt worden, dass dieser als Totalschaden ausgemustert werden musste. In 500 Arbeitsstunden wurde der Peterwagen dann im Rahmen einer Lehrlingsausbildung  zersägt und anschließend wieder so hergerichtet, dass er nun für virtuelle Streifenfahrten zu einem besonderen Erlebnis für Museumsbesucher geworden ist.   
Satte 560 Kilo bringt der längsseitig halbierte Streifenwagen auf die Waage und ist damit das schwerste Exponat im Polizeimuseum. Nur ein 30-Tonnen-Kran war in der Lage, das Schwergewicht  durch ein ausgebautes Fenster ins Obergeschoss des Polizeimuseums zu heben.