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Advent-Lesung: „Meines Vaters Heimat“

Am Adventssonntag, 05. Dezember, ist der schwedische Autor Torkel Wächter mit einer Lesung zu Gast im Polizeimuseum.

Buchcover zum Buch Meines Vaters Heimat
© Torkel S Wächter

Viele Jahre nach dem Tod seines jüdischen Vaters findet Torkel Wächter auf dem Dachboden seines Elternhauses in Stockholm Briefe aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel. Er lernt Deutsch, die Sprache seines Vaters und muss erfahren, dass dieser 1936 von den Nationalsozialisten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt wurde. Nie hatte der Vater über sein deutsches Schicksal gesprochen. Auf vier Kontinenten sucht Torkel Wächter nach Wegbegleitern des Vaters, die Hamburg verlassen mussten, weil sie gegen die Nazis kämpften oder weil sie Juden waren – oder beides. Der biografisch-dokumentarische Roman ist eine Spurensuche nach verschwiegenen Wurzeln und ein berührendes Dokument der Aussöhnung mit Deutschland.

Torkel Wächter wurde 1961 in Stockholm als Sohn des aus Deutschland emigrierten Juden Walter Wächter geboren. Nach Studienjahren unter anderem in Barcelona und Melbourne war er viele Jahre Pilot. Inzwischen widmet er sich ganz der Schriftstellerei und wurde für den renommierten schwedischen Literaturpreis nominiert.

Ticketverkauf im Polizeimuseum

Tickets à 10 Euro für Lesung & Gespräch mit Torkel Wächter am 05. Dezember (15 – 17 Uhr) gibt es ab sofort im Polizeimuseum während der regulären Öffnungszeiten. Die Veranstaltung findet unter 2G-Bedingungen statt (geimpft oder genesen). Das Ticket berechtigt zum Besuch des Polizeimuseums am Tag der Veranstaltung, inklusive der Sonderausstellung „Hamburgs jüdische Polizeibeamte – verfolgt, verdrängt, vergessen“, vgl.

Portraitfoto Wächter
© Jurek Holzer

„Juden brauchen wir hier nicht“ - Polizeimuseum

Lesung und Sonderausstellung finden anlässlich des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt.

Buchcover und Portraitfoto
© Jurek Holzer